Es war ein intensives, aber durchaus imposantes Wochenende mit vielen Gänsehautmomenten.
Für einige von uns begann das Alpenregionstreffen nicht erst am Sonntag, sondern bereits am Samstag – mit der Ehrenformation zur offiziellen Fahnenübergabe der Alpenregion am Landhausplatz. Nach dem landesüblichen Empfang begann der militärische Teil des Festaktes: der Große Österreichische Zapfenstreich, aufgeführt von der Militärmusik Tirol – was einen wirklich prägenden Moment darstellte. Auch Abordnungen aller Landesteile der Alpenregion sowie eine Ehrenkompanie der 3. Gardekompanie aus Wien waren vertreten. Ein würdiger Auftakt für eine Veranstaltung dieser Größenordnung.
Das große Highlight war dann natürlich das eigentliche Alpenregionstreffen am Sonntag am Bergisel. Rund 12.000 Schützen, Marketenderinnen und Traditionsverbände in Tracht prägten dieses Bild. Ein wirklich historischer Moment, wenn man bedenkt, dass sich wohl seit den Freiheitskämpfen 1809 nicht mehr so viele Schützen gemeinsam am Bergisel einfanden – diesmal jedoch nicht als Feinde gegenüber, sondern Seite an Seite als Freunde. Diese besondere Stimmung machte sich bemerkbar.

Nach dem Festakt folgte der große Festumzug durch die Innsbrucker Altstadt. Vorbei mit wehenden Fahnen an der Triumphpforte, auf das Goldene Dachl zu, mit der atemberaubenden Bergkulisse dahinter – der nächste erhabene Augenblick. Es war eine wirklich gelungene Veranstaltung in unserer Heimatstadt, an die wir wohl noch lange und gerne zurückdenken werden.

Für unsere Jungschützen lief der Sonntag etwas anders ab – hierzu eine kurze Darstellung unserer „noch“ Jungmarketenderin Magdalena Giuliani:
„Am 17. Mai 2026 durften wir Jungschützen und Jungmarketenderinnen beim 28. Alpenregionstreffen, das dieses Mal in Innsbruck stattgefunden hat, dabei sein. Bereits vor dem eindrucksvollen Festumzug durch die Innsbrucker Innenstadt erwartete uns ein äußerst spannender Programmpunkt: Wir trafen uns alle im Vereinsheim der Schützenkompanie Wilten, wo wir gemeinsam mit den Jungschützen und Marketenderinnen unseres Bataillons Innsbruck sowie des Schützenbataillons Hörtenberg einer interessanten Präsentation unseres Bataillonsjungschützenbetreuers Klaus Mairoser zuhören durften. Dabei erhielten wir viele neue Einblicke in die Alpenregion, die vier Schützenbünde, welche diese Gemeinschaft bilden, sowie viele weitere wissenswerte Dinge über das traditionsreiche Schützenwesen.
Nach einer gemeinsamen Stärkung folgte schließlich die Aufstellung und Eingliederung in die Marschreihen. Voller Stolz durften wir anschließend am großen Festumzug teilnehmen und gemeinsam durch die Stadt marschieren. Die mitreißende Atmosphäre, die vielen Zuschauerinnen und Zuschauer, aber vor allem auch das starke Gefühl von Gemeinschaft und Tradition werden für uns alle noch lange ein unvergessliches Erlebnis sein.“
Eure Schützenkompanie Allerheiligen.
Philipp SODJA
Schützenkompanie Allerheiligen
















